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was ist das kinderbüro?

Das Kinderbüro hat sich darauf spezialisiert, Eltern flexible Betreuungsangebote zur Verfügung zu stellen. Die individuellen Bedürfnisse von Eltern, inbesondere jener, die in den Universitätsbetrieb eingebunden sind (Studierende und wissenschaftliche sowie nicht-wissenschaftliche MitarbeiterInnen), sollen im Rahmen dieser Serviceeinrichtung berücksichtigt werden. (quelle)

content management

für die diversen portale und projekte des kinderbüros hat unsere neue couch das web-content-management-system typo3 ausgewählt. damit konnten die anforderungen

  • barrierefreiheit
  • flexible wartbarkeit (schnelle reaktion auf quasi-tägliche anforderungs-änderungen :-))
  • umsetzung von komplexen layouts in semantisch sinnvollem html/css (dank machessa's kreativität sehen wir uns immer vor neue herausforderungen gestellt, wenn es darum geht, kreative photoshop-milliarden-ebenen-verschachtelungen mithilfe des katalysators kalter milchkaffee in html/css-strukturen zu konvertieren, die auch mit lynx noch perfekt aussehen)
  • ausgereifte, effiziente und effektive suchfunktion
  • detailliertes und komplexes benutzerInnen-management
  • viele zusatzfeatures
  • lauffähigkeit auf dem webserver www.univie.ac.at (!!! - große leistung für eine php-anwendung!)
  • zentralisierbarkeit der verwaltung (die diversen, teils vollkommen unterschiedlichen portale werden über das selbe backend verwaltet)

perfekt umgesetzt werden.

naja, nahezu.

je größer ein projekt wird, desto öfter findet man schwachstellen in der software, auf die sich alles stützt. im fall kinderbüro "bezahlt" man für die extreme flexibilität mit nicht ganz optimaler performance im backend (und damit erhöhten hardware-anforderungen) und diversen unerwarteten fehlern in typo3 selbst (die auf die komplexität des systems und die entwickler-/entwicklungskultur von typo3 zurückzuführen sind). 

nicht zu unterschätzen ist auch der relativ hohe lernaufwand für die redakteurInnen - die sich allerdings inzwischen alle recht gut an das system gewöhnen konnten. vor allem seit typo3 4.0  hat das backend  aber in sachen usability  große schritte in die richtige richtung gemacht, die gute akzeptanz des backends (und laut backend-log hochfrequente benutzung) kommt daher nicht von ungefähr.

insgesamt...

ist die wahl des wcms typo3 trotz mancher unannehmlichkeiten dennoch die richtige, denn wir konnten bislang so gut wie jede idee mit typo3 auch umsetzen. und das ist doch das, was zum schluss in den geschichtsbüchern landet.

aber...

...all das hätte trotz aller technik und hardware und software niemals funktioniert, wenn nicht einige gute seelen im kinderbüro, allen voran ruth mit großem persönlichen einsatz das projekt vorangetrieben hätten.

forum

um das zwar als typo3-extension erhältliche, jedoch relativ feature-arme chc-forum abzulösen, hat sich die neue couch dazu entschieden, eine lizenz der derzeit besten foren-software vbulletin zu erwerben.

 

der kauf hat sich absolut gelohnt. vbulletin ist

  • extrem leicht anzupassen
  • simpel zu installieren
  • schnell und zuverlässig im live-betrieb
  • bietet sogar eine schnittstelle zum import von chc-forum-daten an

wobei...

...der import der chc-forum-daten nicht ganz problemlos war - die beiträge von nicht-angemeldeten userInnen konnten leider im ersten durchlauf nicht automatisch importiert werden.

insgesamt...

 

sind wir dennoch hochzufrieden mit dieser software und hoffen, dass das parent2parent-forum auch rege besucht wird.

XML?!?

das buzzword des jahrzehnts darf natürlich nicht fehlen!

im rahmen der kinderuniWien, die bereits seit 2003 die uni jährlich auf den kopf stellt, gibt es ein studienbuch, das zumindest in den ersten beiden jahren in der implementierung  extrem arbeitsaufwändig war. eine zeitschrift mit gut 100 seiten, 200+ veranstaltungen und fast ebensovielen projektbeteiligten erfordert nun mal viele korrekturen, revisionen und verursacht chaos.

das problem: eine vielzahl von formaten und viele, viele änderungen.

  • die dozenten liefern die programm-teaser als word-dokumente, beliebig formatiert, beliebig  formuliert, ab.
  • die mitarbeiterInnen im kinderbüro müssen die diversen texte sowohl qualitativ wie auch quantitativ überarbeiten
  • profesionelle lektorInnen übernehmen die detailarbeit - aber: trennungsfehler tauchen erst in der endgültigen  druckversion auf!
  • das layout der druckversion wird in InDesign  gemacht und als pdf exportiert.
  • mit jeder konvertierung von einem format ins nächste gibt es probleme mit den sonderzeichen.
  • für jede kleinigkeit muss machessa angerufen werden, die dann das ursprungsdokument aktualisiert, seitenzahlen betreut, querverweise aktualisiert und so weiter.
  • für fast jede veranstaltung gibt's ein word-dokument, manchmal auch ein nettes excel-file, das beliebig oft von person zu person weitergeleitet wird bis man sich gegenseitig per telefonkonferenz darum streitet, wer gerade die aktuelle version hat.
  • die ganze geschichte hat auch noch einen stundenplan. und die termine ändern sich kurz vor dem drucktermin stündlich.
  • selbst die finalen daten müssen doppelt verarbeitet werden, denn es gibt ein online-anmeldesystem, für das die veranstaltungsdaten ebenfalls benötigt werden.

alles in allem kann man in etwa von vier wochen im heulkrampf-stadium sprechen. das ergebnis ist

  • ein studienbuch mit tippfehlern auf jeder zweiten seite
  • off-by-one-fehler bei seitenzahl-angaben sind eher die regel denn die ausnahme
  • "leicht" "gereizte" stimmung bei allen projektbeteiligtInnen (und ihren ehepartnerInnen).

XML!

die lösung war so simpel, dass sie innerhalb eines wochenedes implementiert war und mit anpassungen jetzt genau so funktioniert wie vor drei jahren.

  • über ein einfaches web-interface können nun die beteiligten ihre veranstaltungen einpflegen. damit können die leute ihre texte und tippfehler selbst korrigieren und müssen nicht wegen jeder kleinigkeit anrufen.
  • das system exportiert ein xml-dokument, das machessa in ein vorbereitetes InDesign-dokument immer wieder importiert. anhand des datums der letzten änderung kann sie überprüfen, ob es überhaupt änderungen gab.
  • seitenzahlen und stundenplan werden (halb)automatisch aus den aktuellsten daten generiert, so dass terminänderungen nur noch minimale eingriffe in machessas root-dokument erfordern.
  • machessa hat dennoch die freiheit, das layout komplett flexibel zu gestalten und hat beispielsweise über position, größe und layout der bilder maximale freiheit.
  • der entwickler des anmeldesystems kann die daten direkt exportieren, und ein update auf seiner seite bedeutet einen klick auf einen button und ein wenig traffic.
  • erheblich geringere tippfehler-rate im gedruckten studienbuch
  • keine seitenzahlen-fehler mehr, weder im stundenplan noch in den querverweisen
  • neue features wie die automatische vergabe von veranstaltungsnummern trivial einbaubar
  • eine neue version des studienbuchs ist  in  weniger als 10 minuten druckbereit,  d.h. änderungen sind selbst 30 minuten vor drucktermin noch möglich.

missing features

nach und nach überarbeiten wir die geschichte und fügen komplexität hinzu, bis sie mails empfangen kann. ideen sind:

  • ausnutzung der vielen neuen features von InDesign CS3
  • optimierung der abläufe
  • evtl. softwareseitige implementierung der korrektur-lauf-prozesse um  die qualität weiter zu erhöhen
  • evtl. einbau als typo3-extension, um minimale formatierungsmöglichkeiten im rahmen der CI zu erlauben.